Leben auf den Malediven – Tür an Tür mit den Touristen

Leben auf den Malediven – Den Einheimischen auf der Spur

Die Bevölkerung der Malediven besteht  hauptsächlich aus Sunniten und das Leben auf den Malediven dieser ist streng islamisch. Ungefähr 400.000 Menschen wohnen auf den 220 bewohnbaren Inseln und leben vor allem vom Tourismus. Sie sprechen Dihevi, die maledivische Sprache, wobei auch Englisch als Landessprache gezählt wird. Das Leben findet in kleinen Dorfgemeinschaften statt, welche meistens aus 200 bis 300 Leuten bestehen. Ob eine Insel bevölkert ist oder nicht, hängt vor allem mit dem Vorkommen von Süßwasser zusammen, welches das Überleben auf den einzelnen Inseln garantiert.

Leben auf den Malediven - Tür an Tür mit den Touristen

Man ist sich nicht ganz sicher, wer die ersten Siedler auf den Malediven waren. Es deutet alles daraufhin, dass es Singhalesen, Araber und Afrikaner waren. Zwischen den verschiedenen Inseln der Malediven, deren Einwohner vor allem Fischfang betreiben und ein recht eintöniges Leben auf den Malediven führen, besteht kaum Kontakt.

Die Männer verkaufen den Fisch auf dem Markt in Male (welchen man unbedingt gesehen haben muss wenn man in Male Urlaub macht), weshalb zum Leben auf den Inseln der Malediven oft nur die Frauen zurückbleiben.

Landwirtschaft wird trotz ungünstiger Umstände beim Leben auf den Malediven betrieben. Verschiedene Erzeugnisse wie Brotfrucht, Kürbis, Mango, Taro und anderes werden in Male auf dem Markt oder auf den Ferieninseln verkauft.

Familiengründung und Hausbau zum Leben auf den islamischen Malediven

Malediver bauen sich zum Leben auf den Malediven einfache Hütten, welche aus Korallensteinen gefertigt und mit Palmblättern bedeckt sind. Die durchschnittliche Lebenserwartung von 50 bis 60 Jahren ist auf den Malediven nicht sehr hoch und deshalb gründen sie relativ früh ihre Familien. Der Hausbau auf den Malediven ist dennoch sehr individuell und von den örtlichen Gegebenheiten der bewohnten Inseln dort abhängig.

Leben der Einheimischen auf den Maldedivischen Inseln

Durch den Islam haben die maledivischen Männer die Erlaubnis, mit bis zu vier Frauen gleichzeitig verheiratet zu sein. Dies wird heute kaum noch praktiziert, doch durch das vereinfachte und informelle Scheidungsverfahren auf den Malediven wird hier eine der höchsten Scheidungsraten der Welt gemessen. Es gibt keine soziale Versicherung und die Kinder dienen noch als Altersvorsorge. Deshalb haben die maledivischen Familien oft fünf Kinder oder mehr.

Politik und Regierung auf den maledivischen Inseln

Alle fünf Jahre wird der Präsident neu gewählt, welcher zusammen mit den zehn Ministern das Land regiert. 48 Volksvertreter, je zwei aus jedem Atoll, bilden dass Parlament. Jedes Atoll untersteht einem Chef, der für Recht und Ordnung sorgt. Er meldet auch alle wichtigen Ereignisse der Regierung in Male. Das Amt des Inselchefs wird durch Vererbung weitergegeben. Der Koran bestimmt die Gesetze zum Leben auf den Malediven, welche außenpolitisch aber einen neutralen Kurs wahrnehmen.

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